Schallabsorber fürs Büro lassen sich direkt am Arbeitsplatz, an freien Wänden oder oberhalb ganzer Tischgruppen einsetzen. Bei DPJ finden Sie Tischtrennwände, freistehende Schirme sowie Absorber für Wand und Decke. Abstracta, Götessons und Zilenzio gehören zu den Marken im Sortiment. Damit lassen sich offene Arbeitsbereiche gliedern und freie Flächen für die Raumakustik nutzen.
Lintex verbindet bei mehreren Modellen absorbierende Flächen mit Glas zum Beschriften. Direkt Interiör hat Tisch- und Bodenschirme als Komplettpakete mit den jeweiligen Beschlägen oder Füßen. Zum Sortiment gehören außerdem offene Kabinen mit Dach, hängende Raumteiler und Deckenabsorber mit Beleuchtung.
Stoffbezogene, gewellte und durchbrochene Elemente verändern den Raum auf unterschiedliche Weise. Manche schirmen einen Arbeitsplatz auch optisch ab, andere sitzen oberhalb der Möbel oder an einer freien Wand. Entscheiden Sie deshalb zuerst, wo Schall aufgenommen werden soll und wo zusätzlich eine Abtrennung gebraucht wird. Daraus ergibt sich, ob ein einzelner Schirm genügt oder mehrere Arten von Absorbern zusammen eingeplant werden sollten.
Schallabsorption und Abschirmung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Absorber nimmt einen Teil des auftreffenden Schalls auf. Eine geschlossene Trennfläche kann zusätzlich den direkten Schallweg und die Sicht zwischen Arbeitsplätzen unterbrechen. Sie macht aus einem offenen Büro jedoch keinen schallisolierten Raum.
Gehen Sie deshalb von der konkreten Störung aus: Stören Gespräche am Nachbartisch, langer Nachhall im Besprechungsraum oder fehlende Grenzen in einer offenen Fläche? Auch Raumgröße, Deckenhöhe, Bodenbelag und vorhandene Möbel beeinflussen, welche Lösung passt. Für ein messbares akustisches Ziel ist eine Berechnung für den gesamten Raum sinnvoll.
Stellwände stehen unabhängig vom Tisch und können Arbeits- oder Sitzbereiche einfassen. Rollen und faltbare Elemente eignen sich, wenn sich die Aufteilung häufig ändert. Direkt am Arbeitsplatz montierte Tischtrennwände benötigen keine Bodenfläche; ihre Beschläge müssen aber zur Tischplatte passen und dürfen Monitorarme oder Kabeldurchführungen nicht blockieren.
Wandabsorber nutzen freie senkrechte Flächen. Beschreibbare oder pinnbare Varianten können zugleich als Arbeitsfläche dienen. Deckenabsorber lassen Wände und Boden frei, müssen jedoch mit Leuchten, Lüftung, Raumhöhe und tragfähigem Untergrund abgestimmt werden.
Absorbierender Kern und sichtbare Oberfläche sind getrennt zu betrachten. Im Sortiment kommen unter anderem Steinwolle, recyceltes PET, EcoSUND und Kork zum Einsatz. Stoff, Form und Farbe bestimmen die Raumwirkung; Schreib- oder Pinnflächen müssen in erreichbarer Höhe sitzen. Halten Sie bei größeren Stoffflächen die genaue Bezugsreferenz fest, falls später weitere Elemente hinzukommen.
Eine offene Besprechungskabine kann einen Platz räumlich markieren und absorbierende Flächen hinzufügen. Weil der Zugang offen bleibt, eignet sie sich nicht automatisch für vertrauliche Gespräche.